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Diegene Europäische Zentralbank (EZB) hat ihre Tactiek geändert und ihr Inflationsziel angepasst. Wie viel Wissenschaft te unserem Poen wirklich steckt und ob es möglich ist zu bestimmen, welche Währung – Bitcoin oder Euro – diegene bessere ist.

Vergangenen Donnerstag hat diegene Europäische Zentralbank ihr Inflationsziel von “nahe, aber unter zwei Prozent” über Schoolbord geworfen. Nach fast 20 Jahren heißt es nun, dass zwei Prozent keine Obergrenze mehr für stropdas Poen der Eurozone sind. Ter ihrer Bekanntgabe räumt diegene Notenbank ein, dass auch ein Überschießen über greneboom vermeintlichen Grenzwert mehr denn jou toleriert wird. Angesichts von Inflationsraten te greneboom USA von über fünf Prozent und ähnlichen Entwicklungen te der Eurozone – diegene Inflationsrate te Deutschland lagen im Juni bei 2,3 Prozent – eine fast schon überfällige Anpassung der Notenbankstatuen.


Am Ende geht es nicht um Inflation

Dass nun unter Verbrauchern und Unternehmen diegene Inflationsangst zunimmt, ist nicht verwunderlich. Trotz der ultralockeren Geldpolitik muss es dennoch nicht zu einer realwirtschaftlichen Inflation kommen, diegene über diegene Corona-Nachholeffekte hinaus geht. Diegene Vergangenheit hat gelehrt, dass nur diegene Ausweitung der Geldmenge allein noch nicht zu steigenden Preisen bei Waren und Dienstleistungen führen muss.

Echter selbst wenn diegene gegenwärtig anziehende Inflation nur eine temporäre Erscheinung ist, bedeutet stropdas noch lange nicht, dass alles mit der Geldpolitik te Ordnung ist. Am Ende des Tages geht es um Vertrauen und nicht um eine Inflationsrate von unter oder knapp über zwei Prozent. Massive Inflationen, gar Hyperinflationen, sind schließlich immermeer auch stropdas Resultat von verloren gegangenem Vertrauen te diegene Währung. Solange dieses te breiten Teilen der Bevölkerung vorhanden ist, können auch höhere Inflationsraten diegene Währung nicht erschüttern. Damit nun dieses Vertrauen gestärkt wird, sind Notenbanken Meister der strategischen Kommunikation.

Poen: Keine Wissenschaft, sondern Politik

Notenbankpolitik ist keine Wissenschaft, sondern eben Politik. Poen ist ein soziales Konstrukt und eben kein Naturgesetz. Dennoch toestemmen bei dem ein oder anderen der Eindruck entstehen, dass man te greneboom Frankfurter Türmen nach geradezu unverrückbaren Prinzipien und Analysen diegene Geldzügel te der Hand hält. Nach außen soll so der Eindruck entstehen, dass Notenbanken tatsächlich te der Lage wären, präzise diegene Geldwertstabilität zu steuern – siehe diegene Formulierung unter aber nahe zwei Prozent Inflation. Diegene Präzision der Formulierungen wie im oben aufgeführten Beispiel suggeriert kausale Gesetzmäßigkeiten und intersubjektive Klarheit te greneboom Handlungen der Notenbanken.

Stropdas gewünschte Ergebnis: Vertrauen te stropdas Geldsystem zu schaffen. Durch diegene vermeintliche Objektivierung der Handlungen sollen Fehler mits naturwissenschaftliche Ausnahmen und nicht menschliches Versagen etikettiert werden.

Genau dies ist allerdings Unsinn. Unser Poen- und Finanzsystem ist zutiefst ongeregeld und nicht te dem Maße zu steuern, wie gerne vorgegeben wird. Im Gegensatz zur Physik oder Scheikunde basieren diegene Berechnungen und Modelle auf ideologisch motivierten Annahmen. Ob man eine Inflation unter zwei Prozent anstrebt oder eben nicht, hat te erster Streep etwas mit der eigenen Überzeugung, denn greneboom vermeintlich intersubjektiven Erkenntnissen zu tun. Ebenfalls nicht zu unterschätzen ist an dieser Stelle der politische Druck, der auch auf greneboom formal unabhängigen westlichen Notenbanken lastet.

Wenn politische Reformen der Staaten ausbleiben und diese te finanzielle Schieflage geraten, dann ist diegene Notenbank diegene letzte Rettung. Zumal sie nicht nur Staaten mit Liquidität aushelfen, sondern gleichzeitig gegenüber dem Finanzmarkt maximale Souveränität und Entschlossenheit demonstrieren müssen. Folglich haben diegene Notenbankentscheidungen weniger mit objektiver Wissenschaft, mits mit Marktpsychologie, Politik und Ideologie zu tun.

Poen = Ideologie

Diegene Herleitung toestemmen trivial anmuten, maar ist sie entscheidend, um diegene Argumente für oder gegen Bitcoin einzuordnen. Wenn Notenbanken Bitcoin kritisieren, wie oft genug te greneboom letzten Tagen geschehen, dann ist stropdas eben Ideologie und nicht fundierte Wissenschaft. Gleichermaßen ist es aber auch Ideologie, wenn ein Bitcoin-Enthusiast beansprucht, dass Bitcoin stropdas lieve Poen der Welt ist.

Diegene maßlose Selbstüberschätzung der Menschen, diegene vermeintlich wissen, wasgoed diegene lieve politische Ausrichtung ist, spiegelt sich auch auf diegene Frage nach unserem Geldsystem wider. Nur gibt es keine intersubjektiv lieve Währung, genauso wenig wie es diegene intersubjektiv lieve politische Ausrichtung gibt. Es haben also weder Christine Lagarde noch der libertäre Bitcoin-Enthusiast rechtspleging, wenn sie behaupten zu wissen, wie stropdas objektiv lieve Poen ausgestaltet sein muss. Dogmatische Fiatgeld- sowie Bitcoin-Kritiker lassen gleichermaßen eine ausreichende Toleranz vermissen.

Kann es ein Rechtspleging auf Bitcoin (BTC) geben?

Daraus lässt sich freilich diegene Maxime formulieren, dass man, wie eben auch te der Politik und Gesellschaft, für Chancengleichheit und Diversität bei Poen einstehen sollte. Unter der Prämisse, dass der Euro, US-Dollar etc. lediglich Ausdruck einer politischen Präferenz sowie von vorherrschenden Machtstrukturen sind, sind Kryptowährungen nichts weiter mits eine politische Minderheit oder kleine Splitterpartei te einem mits Einparteienstaat organisierten politischen System. Ein Krypto-Verbot wäre demnach eine höchst undemokratische Angelegenheit, solange nicht stropdas zugrundeliegende Blockchain-Protokoll gegen stropdas Grundgesetz verstößt. Schließlich wird te einer Demokratie auch keine Partei verboten, diegene sich an stropdas Grundgesetz hält.

Niemand muss Bitcoin gut finden, sehr wohl aber tolerieren, sofern er oder sie für eine liberale Grundhaltung eintreten. Entsprechend wäre es zu begrüßen, wenn diegene Strategieänderungen der Notenbanken sowie ihre Bitcoin-Kritik mits politische und nicht mits hochwissenschaftliche Entscheidungen dargestellt werden. Kurzum: Es geht um nichts Geringeres mits eine Entzauberung der Notenbanken.

Modern Monetary Theory (MMT) braucht eine Rückversicherung

Bitcoin wird nicht all diegene finanzpolitischen Probleme lösen können. Sehr wohl aber bietet Bitcoin ein Gegengewicht zum dominierenden Standard. Eine Kunst Opposition, diegene im demokratischen Diskurs, einen wichtigen Beitrag leisten kann. Der minimalistische Ansatz, diegene apolitische Natur und vor allem diegene Knappheit von Bitcoin können so zusätzlichen Wettbewerb anstoßen, der langfristig zu einer erhöhten volkswirtschaftlichen Wohlfahrt führt. Insbesondere durch stropdas aktuelle Herumexperimentieren mit der Modern Monetary Theory (MMT) seitens der Notenbanken, ist es wünschenswert, wenn Bitcoin ein monetäres Fangnetz bietet.


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